Tai Chi Chuan (Taijiquan)

Tai Chi und Qi Gong vereinen Bewegungs- Atem- und Entspannungstechniken und sind Bestandteile der Traditionellen Chinesischen Medizin.

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Tai Chi Chuan (Taijiquan), oft als Schattenboxen bezeichnet, ist eine harmonisierende Bewegungslehre der traditionellen Körperkultur Chinas. Es wird in der westlichen Welt immer bekannter und gewinnt mehr und mehr an Anhänger, welche Tai Chi Chuan als eine Möglichkeit zur ganzheitlichen Gesundheitsübung, zur Schulung des Körperbewußtseins und zur Streßbewältigung praktizieren.

Darüber, wer Tai Chi Chuan erfunden bzw. entwickelt hat, gibt es unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Eine davon ist, dass der alte taoistische Mönch San-Feng auf dem heiligen Berg Wu-Dang einen Traum hatte, in welchem ihm der legendäre Kaiser Xuan-Wu das Tai Chi Chuan vermittelte. Nach den zur Zeit verfügbaren Quellen muss man aber davon ausgehen, dass Tai Chi Chuan wohl erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts entwickelt wurde. Hier werden auch die acht Grundhaltungen für die Hände und die fünf Grundformen für die Körperhaltung erstmals beschrieben. Hieraus entwickelten sich dann allmählich alle Stile des Tai Chi Chuan.

Tai Chi Chuan ist die Bezeichnung für eine Reihe von chinesischen KörperÜbungen, welche durch sanfte Bewegungen, harmonische Atmung und geistige Konzentration gekennzeichnet sind. Auf den Organismus wirken sie kräftigend, beugen Krankheiten vor und weisen entspannende Wirkung auf.
Tai Chi Chuan und Qigong (Qi Gong) ist ein Weg um Unruhe und Stress zu bewältigen, chronische Beschwerden zu lindern, negative Emotionen zu überwinden und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Übungen des Tai Chi Chuan wirken sich besonders positiv auf die Herz-Kreislauf-Funktion, die Atmung, die Verdauung, den Stoffwechsel, den Knochenbau, die Wirbelsäule und auf die Psychisch-Mentale Situation aus.

Weitere Informationen unter: Tai Chi lernen

Beim Tai Chi Chuan wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass Belastung und Entlastung der Füße durch das Körpergewicht fliessend sind und sorgfältig ausgeführt werden, so dass sich ein übergangsloses Wechselspiel ergibt. Bei der Ausführung bleibt der Oberkörper stets locker und leicht.

Qigong am Bodensee

Qigong ist ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), deren Theorien die Grundlage des Qi Gong bilden.
Das mit Qigong Krankheiten behandelt und Gesundheit erhalten werden kann, lässt sich mit den Theorien der TCM gut erklären und verstehen. Mit Qigong-Übungen kann das Ursprungs-Qi (Yuanqi) kultiviert und gestärkt, das gute Qi unterstützt und das schädliche Qi beseitigt werden. Die tradititonelle Medizin Chinas betrachtet Essenz, Qi und Geist als innere Ursachen für das Befinden und die Gesundheit des menschlichen Körpers.
Qigong ist eine Übungsmethode zur Pflege des Lebens in der Bewegung und Ruhe, wobei äußerlich "Sehnen, Knochen und Haut" und innerlich "Essenz, Qi und Geist" trainiert werden.

Qi Gong kann die Ausgewogenheit von Yin und Yang regulieren

"...Sobald die ausgewogene Beziehung von Yin und Yang gestört ist, kann Krankheit entstehen..." lesen wir im chinesischen Medizinklassiker Huang Di Neijing Su Wen. Wird das Yin zu übermächtig erkrankt das Yang und umgekehrt. Die Entwicklung einer Krankheit beruht nach den Vorstellungen der TCM auf einer Disharmonie von Yin und Yang. Und hier liegt dann auch der Ansatz für die Behandlung einer Störung.

Qigong kann die Leitbahnen (Meridiane) durchgängig machen und harmonisieren

Die Wirkungen des Qigong bei der Behandlung von Krankheiten und zur Gesundherhaltung wird durch das "Durchgängig-Machen der Leitbahnen" erklärt. Auf diesen Leitbahnen befinden sich die Akupunkturpunkte, welche jeweils eine spezifische Wirkung auf den menschlichen Körper haben.
- Entspannung und Ruhe bilden die Basis. Durch die Qigong-Übungen sollen Natürlichkeit, Entspannung und Ruhe erreicht werden. Entspannung und Ruhe stehen in enger Beziehung zueinander. Ist der Körper entspannt, entspannt und beruhigt sich auch der Geist und das Bewusstsein. Jetzt erst beginnt man mit den eigentlichen Übungen...
...Qigong wird erst dann zu Qi-Gong,
wenn sich zwei oder mehr Elemente in einer Übung verbinden.

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Die Aspekte des Qigong

Im Gegensatz zur Akupunktur oder Arzneimitteltherapie der TCM erfordern die diversen Qigong-Techniken keine äußere Anwendung von Nadeln oder Moxa durch einen Therapeuten oder die Einnahme von Arzneimitteln. Der übende versucht vielmehr selbst, das Qi in seinem Körper zu spüren und es entsprechend durch diesen zu leiten. Dies geschieht im wesentlichen durch drei Faktoren:

  1. Durch eine spezielle Atemführung (Atmung als ein Aspekt des Qi)
  2. Durch bestimmte Bewegungen, Körperhaltungen und MassageÜbungen
  3. Durch meditative Konzentration

Diese drei Hauptaspekte des Qigong ermöglichen es dem übenden, das Qi in seinem Körper zu leiten, Blockaden im Qi-Fluß zu beseitigen und auf diese Weise Krankheiten vorzubeugen oder sie zu behandeln. Grundsätzlich kommen bei jeder Qigong- oder Tai-Chi Übung und auch bei der Akupressur alle drei Hauptaspekte zum Tragen. Jedoch kann die jeweilige Ausrichtung verschieden sein.
Ein Bereich des Qi-Gong wird unter dem Oberbegriff Selbstmassage oder Akupressur geführt. Bei der Akupressur kann man mit den Fingern oder mit den Handflächen auf all jene Akupunkturpunkte einwirken, welche leicht zugänglich sind.
Wie bei der Akupunktur darf man jedoch auch bei der Akupressur nicht dem Trugschluß unterliegen, daß mit dem Einwirken auf einen ganz bestimmten Punkt immer ganz gezielt auf ein bestimmtes Symptom eingewirkt werden kann.
weitere Informationen unter: Qi Gong Qigong lernen
Diese irrige Meinung wird nämlich leider in zahlreichen Akupressur-Büchern verbreitet, die einfach einen Symptomkatalog mit den dazugehörigen Punkten auflisten. Vielmehr gilt es bei der Akupressur immer, das gesamtenergetische Gefüge zu berücksichtigen und über das gezielte Massieren bestimmter Punkte regulierend auf diese einzuwirken. Im Rahmen des Qigong dient die Akupressur dem Zweck, selbst auf bestimmte Akupunkturpunkte einwirken zu können um auf diese Weise Blockierungen, oder Stauungen im Qi-Fluß gezielt zu beseitigen.

über das Lernen von Qigong - Qi-Gong und Tai-Chi-Chuan (Taichi)

Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß Lernen und üben von Qigong (Qi Gong) und Tai-Chi-Chuan (Taichi) Geduld und Ausdauer erfordert.
Diese fördern die eigene Selbstdisziplin und sorgen so für ein Erfolgserlebnis, das einen positiven Einfluß auf Selbstvertrauen und Gelassenheit hat. Selbstvertrauen und Gelassenheit bewirken wiederum Stabilität und innere Ruhe. Viele Körperhaltungen und Bewgungen aus dem Qigong sind nach physiologischen Gesichtspunkten entwickelt worden, aber wir haben es verlernt, uns nach diesen zu bewegen. Das Umlernen bringt zusätzlichen Streß mit sich. Deshalb bedeuten üben und Lernen beim Qigong auch ein Training, mit dem Streß umzugehen und diesen zu bewältigen.

Dieses Training benötigt Zeit und Geduld.